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WARUM HAT MEIN BABY EINEN ROTEN PO ?

Geschrieben am 06 November 2026

Ein wunder Po ist bei Babys sehr häufig. Feuchtigkeit, der Kontakt mit Stuhl und Urin, Reibung durch die Windel, eine Reaktion auf ein Pflegeprodukt oder auch eine Pilzinfektion können Rötungen verursachen. Wenn Sie beim Wickeln feststellen, dass der Po Ihres Babys rot und gereizt ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Windeldermatitis. Was ist eine Windeldermatitis? Warum entsteht sie? Wie erkennt man sie? Und vor allem: Wie lässt sich die Haut Ihres Babys beruhigen ?

 

1. Was ist eine Windeldermatitis ?

Die Windeldermatitis, auch irritative Windeldermatitis genannt, ist eine Hautentzündung, die hauptsächlich durch Feuchtigkeit, Reibung und den wiederholten Kontakt mit Stuhl und Urin verursacht wird. Laut einer Studie zur Vorbeugung der irritativen Windeldermatitis, die im Januar 2026 in Clinical Pediatricians veröffentlicht wurde, beobachteten 63,7 % der Eltern bei ihrem Baby im ersten Lebensmonat eine solche Dermatitis. 39,9 % gaben an, dass sie danach weiterhin bestand. Auch wenn deswegen manchmal eine ärztliche Konsultation nötig ist, handelt es sich nur selten um einen Notfall.

 

2. Was verursacht eine Windeldermatitis ?

Eine Windeldermatitis kann viele Ursachen haben – sie können mit der Umgebung, der Pflege oder dem Gesundheitszustand des Säuglings zusammenhängen. Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Faktoren zu kennen, die ihr Auftreten begünstigen können.

 

  • Feuchtigkeit und aufgeweichte Haut: Wärme, Feuchtigkeit und längerer Kontakt mit Urin und Stuhl schwächen die Hautbarriere und begünstigen Reizungen. Bei Durchfall verstärken häufigere und anders zusammengesetzte Stuhlgänge die Belastung der Haut und erhöhen das Risiko einer Windeldermatitis.

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  • Reibung: Durch die wiederholten Bewegungen des Babys reibt die Windel an der Haut, insbesondere dort, wo sie direkt aufliegt. Diese mechanische Belastung kann die Hautbarriere nach und nach beeinträchtigen und Reizungen sowie Rötungen begünstigen. Wenn das Baby beweglicher wird oder die Windel zu eng sitzt, kann sich dies verstärken, da Druck und Reibung auf die Haut zunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Pflegeprodukte: Bestimmte Produkte – insbesondere parfümierte oder alkoholhaltige Produkte sowie solche, die zu häufig verwendet werden – können die Hautbarriere schwächen und Reizungen sowie eine Windeldermatitis begünstigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Zahnen: Während des Zahnens speicheln Säuglinge oft stärker und die Darmtätigkeit kann sich verändern. Häufigerer oder dünnflüssigerer Stuhl kann dann die Feuchtigkeit und Reizung im Windelbereich verstärken.

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3. Wie erkennt man eine Windeldermatitis ?

Comprendre l'érythème fessier

 

Eine Windeldermatitis zeigt sich durch eine Entzündung und Rötung der Haut im dem Bereich, der von der Windel bedeckt wird. Die betroffenen Stellen können sich auf den Po, die Leistenfalten, die Innenseiten der Oberschenkel und den Schambereich ausdehnen. Manchmal sind die Rötungen W-förmig und liegen dort, wo die Windel besonders stark auf der Haut aufliegt und reibt. Dieses Muster ist vor allem am Po und am oberen Teil der Oberschenkel sichtbar.

 

Bei einer leichten Windeldermatitis ist die Haut meist mässig gerötet und gereizt. Bei einer stärkeren Entzündung kann sie sehr rot und warm werden und empfindlich reagieren. Manchmal entstehen auch oberflächliche Hautverletzungen oder nässende Stellen. Dies kann beim Säugling zudem zu erhöhter Empfindlichkeit und Unwohlsein führen.

 

Warum ist die Haut von Babys besonders empfindlich ?

 

Die Haut eines Babys entwickelt sich noch und ihre Schutzbarriere ist noch weniger gut ausgebildet und weniger wirksam als bei Erwachsenen. Die Oberhaut ist dünner und die Hornschicht, die einen wichtigen Schutz vor äusseren Einflüssen bietet und den Wasserverlust begrenzt, ist noch nicht vollständig ausgereift.

Dadurch ist die Babyhaut durchlässiger und empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Reibung sowie Inhaltsstoffen von Pflegeprodukten und Substanzen im Stuhl und Urin. Deshalb ist die Haut im Windelbereich besonders anfällig für Reizungen und Windeldermatitis.

 

4. Wie lässt sich eine Windeldermatitis vorbeugen ?

Zur Vorbeugung einer Windeldermatitis ist es wichtig, die Hautbarriere zu schützen und die Haut möglichst wenig Feuchtigkeit, reizenden Stoffen und Reibung auszusetzen. Die Windel sollte regelmässig gewechselt werden, besonders nach dem Stuhlgang und dem Wasserlassen.

 

  1. Reinigen Sie den Po sanft mit Wasser und bei Bedarf mit einem milden, seifenfreien Reinigungsprodukt.
  2. Spülen Sie die Haut gründlich ab, damit keine Produktreste zurückbleiben.
  3. Trocknen Sie die Haut sorgfältig durch sanftes Tupfen, ohne zu reiben.
  4. Trocknen Sie auch die Hautfalten besonders gut, um aufgeweichte Haut durch Feuchtigkeit zu vermeiden.
  5. Tragen Sie auf die saubere, vollständig trockene Haut eine dünne Schicht Schutzcreme auf Zinkbasis auf. Sie bildet eine Schutzbarriere gegen Feuchtigkeit, Urin und Stuhl.
  6. Wechseln Sie die Windel regelmässig und nach dem Stuhlgang möglichst rasch.
  7. Schliessen Sie die Windel nicht zu eng, damit möglichst wenig Reibung entsteht.

 

5. Welches Produkt hilft bei einer nässenden Windeldermatitis ?

Wenn die Haut stark gereizt ist und nässende Stellen aufweist, sollte die Feuchtigkeit begrenzt und gleichzeitig ein Umfeld geschaffen werden, das die natürliche Heilung unterstützt.

Stop Hémo PULVER* enthält Calciumalginat, das aus Meeresalgen gewonnen wird. Das blutstillende und wundheilungsfördernde Pulver wird sanft auf die empfindliche Babyhaut aufgetragen und entfaltet seine Wirkung in Gegenwart von Körperflüssigkeiten:

 

 

 

• Das Pulver bildet eine Matrix, die ein für den natürlichen Wundheilungsprozess günstiges Umfeld schafft, ohne dass sich Feuchtigkeit staut.
• Das Pulver gibt Calciumionen direkt in die Wunde ab. Dadurch kann die Haut schneller heilen und Sekundärinfektionen können vermieden werden.

 

*Vor der Anwendung die Gebrauchsanweisung lesen.

 

 

 

 

 

6. Wann sollte man ärztlichen Rat einholen ?

In den meisten Fällen bessert sich eine unkomplizierte Windeldermatitis mit geeigneter Pflege rasch und klingt normalerweise innerhalb von 2 bis 3 Tagen ab. Wenn die Rötungen trotz Pflege anhalten oder sich verschlimmern, wird jedoch eine ärztliche Beurteilung empfohlen. Hier einige Punkte, die einer medizinischen Beurteilung bedürfen (nicht abschliessend) :

 

  • Die Windeldermatitis besteht nach 3 Tagen Pflege weiterhin oder breitet sich aus.
  • Das Baby ist jünger als 6 Wochen.
  • Das Baby hat Fieber.
  • Es trinkt oder isst weniger als gewöhnlich oder nimmt an Gewicht ab.
  • Es treten Pusteln, Knötchen, Krusten, Bläschen oder nässende Stellen auf.
  • Die Hautveränderungen sind besonders ausgeprägt oder schmerzhaft.
  • Sie vermuten eine Pilzinfektion oder eine andere Infektion.

 

 

DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK

Eine Windeldermatitis ist eine sehr häufige Hautreizung bei Babys. Begünstigt wird sie vor allem durch Feuchtigkeit, Stuhl, Urin und Reibung durch die Windel.

Um Rötungen vorzubeugen, empfiehlt sich eine sanfte Reinigung. Trocknen Sie die Haut sorgfältig und wechseln Sie die Windel regelmässig. Wenn die Haut stark gereizt ist und nässt, bietet Stop Hémo PULVER eine sanfte Pflege, die die Wundheilung unterstützt. Das leichte Pulver legt sich schonend auf die betroffenen Stellen, beruhigt die Haut und pflegt auch besonders empfindliche Hautbereiche.

Ganz sanft, ganz sauber, rundum wohl … und schon ist das Baby bereit zum Brabbeln, Strampeln und Geniessen !

 

Quellen :
1- Pubmed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40990843/, abgerufen am 02/09/26
2- DermNet https://dermnetnz.org/topics/napkin-dermatitis, abgerufen am 02/09/26
3- NHS https://www.nhs.uk/baby/caring-for-a-newborn/nappy-rash, abgerufen am 02/09/26
4- Medline https://medlineplus.gov/ency/article/000964.htm, abgerufen am 02/09/26

 

NET26SHE23A – September 2026